Die Salamanderpest ist eine hochgefährliche, durch den Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) verursachte, Infektionskrankheit. Diese Hautpilzerkrankung führt seit 2004  zu einem massivem Sterben von Feuersalamandern und anderen Schwanzlurchen in Europa. Der aus Asien stammende Pilz verursacht tödliche Hautnekrosen, wobei die befallenen Bestände fast vollständig aussterben können. Bei uns im Ruhrgebiet ist sie an zahlreichen Stellen nachgewiesen und hat zu erheblichen Verlusten geführt. Es gibt zwar noch Feuersalamander, allerdings nur noch in isolierten Waldtälern ohne grossen Menschendruck.

Maßnahmen wie Schuhe desinfizieren ist zwar ratsam aber oft durch Massenbetriebe von Wanderrouten, Hundespaziergänge eher sinnlos. Effektiver ist es sich an folgende Regeln zu halten….

* Bitte betretet keine Gewässer 

* Lasst Hunde nicht in Gewässer baden (Sporenübertragung durch Fell)

* Macht keine Besuche von Wald zu Wald.

* Pilzsammler sollten grundsätzlich ihre Schuhe desinfizieren 

Tote Feuersalamander sollten sofort gemeldet werden an die untere Naturschutzbehörde

Im Ruhrgebiet sind folgende Gebiete, mit Nachweis des Bsal Hautpilzes, aktuelle Hotspots….

Bochum 2018-2026  

Essen 2018-2024

Hattingen 2012-2024

Bochum Dahlhausen 2025

Mühlheim 2015-2026

Herdecke 2024-2026

Witten 2025

Mit einem dokumentierten Massensterben von weit über 1000 Tieren

Ein infizierter und sterbender Feuersalamander

Seit 2012 unterstützt der Artenschutz Ruhrgebiet e.V. die Nachzucht von Feuersalamandern mit genetischen Beständen des Ruhrgebiets. Der Verein bemüht sich in Abstimmung mit den  Naturschutzbehörden auch um die Gesundpflege der Feuersalamander bei Infektionen durch eine sterile Wärmetherapie.